Fécamp ist eine sympathische kleine Stadt. Am Markttag am Samstag wirkte sie auch sehr belebt und lebendig, unter der Woche und jetzt in der Vorsaison aber eher verschlafen. Im Hafen bekommen wir wenig mit vom Treiben in der Stadt. Hier hören wir vor allem die Geräusche der Fischerboote, das Geräusch des Windes in den Wanten unseres Bootes, das Rucken der Leinen in den Klampen, das Quietschen der Fender zwischen Boot und Steg und das Ächzen und Gacksen der Stege, die sich mit den Gezeiten bewegen und heben und senken.
Im Boot läuft immer noch häufig der Heizlüfter, das wird aber hoffentlich zum Ende dieser Woche besser werden, zumindest tagsüber.

Hier einige Eindrücke der Streifzüge in Fécamp, bitte die Bilder anklicken, um sie vollständig zu sehen :

Hafengeräusche Fécamp

Die Stege bewegen sich durch das Wasser, das durch die Gezeiten und den Wellenschwell vom Meer in den Hafen ein- und ausströmt, häufig sehr stark. Aktuell sieht der Hafen aus wie eine große Wanne, in der das Wasser geschwenkt und gedreht wird. Das ist ein riesiger Unterschied zu den Häfen im Ijsselmeer oder sogar auf den Watteninseln, wo die Boote in der Regel sehr ruhig liegen und nur bei Starkwind eine kleine Welle im Hafen entsteht.

Blick aus dem Fenster am Mittwoch morgen

Und das Wetter ist einer der Gründe, warum wir noch nicht weitergesegelt sind….

Brotvorlieben in Frankreich

Seit wir französische Häfen anlaufen, ist der morgendliche Gang zur Boulangerie wieder lieb gewordene Routine, damit wir uns zum Frühstück ein Stück frisches Baguette schmecken lassen können. Zur Abwechslung backen wir aber auch mal selbst ein Vollkornbrot im Omnia-Backofen auf dem Gasherd, dafür hat Heike mehrere vorbereitete Backmischungen mitgenommen. Dazu muss dann nur noch Wasser, frische Hefe und Apfelessig gegeben werden. Frische Hefe gibt es allerdings in Frankreich selten so wie bei uns im Supermarkt, man kann in der Boulangerie danach fragen….erntet allerdings auch manchmal erstaunte Blicke… Inzwischen gibt es aber auch in Frankreich andere Brotsorten zu kaufen, z.B. Körnerbaguette oder manchmal auch richtig leckeres Roggenbrot.

Hafenleben…

Zu viel Welle im Hafen für unseren Geschmack, aber manchmal muss man da einfach durch….
Raubtierfütterung…der Fischer filetiert seinen Fang und die Möwen versammeln sich zum Schmaus….

Eindrücke Fécamp

2 Gedanken zu „Eindrücke Fécamp

  • 20. Mai 2026 um 23:20 Uhr
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    Uiuiui…..das schauckelt aber kräftig.
    Hoffe ihr habt genügend Tee mit Rum dabei und erzählt gemütlich eine Menge Seemannsgarn.
    Kommt gut weiter!
    Schöne Bilder!!!

    • 21. Mai 2026 um 09:25 Uhr
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      Vielen Dank liebe Marion ja und es geht lustig weiter mit dem Schaukeln….aber wenn die Vorhersage sich bestätigt, segeln wir Freitag morgen ganz früh weiter….️☀️

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