10. bis 13. August 2026 Nach Tréguier hat es es uns aus mehreren Gründen erneut gezogen, zum einen, weil es viele Möglichkeiten und einen schönen und sicheren Hafen bietet, wenn man auf Wetterfenster wartet. Zum Anderen haben wir uns hier für den Dienstag mit unseren Freunden Carmen und Thomas verabredet, die zu unserer großen Freude keine Kosten und Mühen gescheut haben, in ihrer Urlaubswoche hier in die Bretagne zu kommen, um Zeit mit uns zu verbringen.

Am Dienstag starteten wir mit einer kleinen Bootsbesichtigung, einem Aperitif auf der Mariana sowie einem sehr entspannten und leckeren gemeinsamen Abendessen im Ty Braise in Tréguier danach, wo wir allerdings mangels Reservierung nur noch einen Platz im Innenraum ergattern konnten. Was aber der Gemütlichkeit keinen Abbruch tat.

Am Mittwoch schlenderten Carmen und Heike über den großen und unglaublich vielfältigen Wochenmarkt in Tréguier.

Netterweise übernahmen Tom und Thomas währenddessen den Großeinkauf von Wasser, Milch etc. im großen Supermarkt in Tréguier und vollbrachten das Kunststück, die schweren Einkäufe mit Hilfe der Marina-Schubkarre über die durch das aktuell extreme Niedrigwasser besonders steile Rampe zu unserem Steg zu bringen, ohne dass alles über die Rampe ins Wasser schlidderte. Vielen Dank!! Eine echte Leistung….

Daher stärkten wir uns dann auch in unserer Lieblings-Crêperie Ker Lipous gegenüber der Basilika St-Tugdual…ein paar frische Austern durften auch nicht fehlen.

Nächster Programmpunkt war dann ein Spaziergang bei schönstem Sommerwetter an der Küste in der Nähe von Plougrescant, mit Ausblicken auf Le gouffre de Plougrescant, das Petite Maison du Gouffre und auf faszinierende Felsformationen an der Küste.

Der wunderbare Tag fand bei einem gemütlichen Abendessen im Le Bistrot D’Ernest einen entspannten Abschluss. An dem Restaurant waren wir mehr zufällig vorbeigekommen und hatten dabei das Glück, dass es an einem der Plätze liegt, wo für diesen Abend einer der Veranstaltungsorte eines Mercredi en fête mit traditioneller Musik geplant war. Also saßen wir beim Abendessen noch dazu auf den Logenplätzen. Die partielle Sonnenfinsternis trug ihren Teil zu dem besonderen Erlebnis bei, da sie den Platz und die ganz Szenerie in ein sehr eigenes Licht tauchte.

Wir beschlossen, nach dem Abendessen noch ein bisschen durch’s Städtchen zu schlendern und entdeckten, dass gleichzeitig in der Innenstadt ein sogenannter marché nocturne et artisanal stattfand. Die Sträßchen und der Platz bei der Kathedrale waren gut besucht und Tréguier bot uns an diesem warmen Sommerabend wirklich eine ganz besondere Atmosphäre, die wir sehr genossen.

Ein wunderschöner letzter Abend in Tréguier, am Donnerstag geht es weiter nach Saint-Quay-Portrieux.

Spaziergänge in Tréguier