23. bis 26. September 2026 Wir starten an diesem sehr bewölkten und kühlen Morgen um halb 11, können freundlicherweise sehr schnell in die Schleuse einfahren und motoren dann relativ ereignislos bis nach Amsterdam.

Viele große und kleine Schiffe überholen uns auf dem Weg nach Amsterdam.

Wir gehen wieder in den Sixhaven. Dort ist dank Nachsaison sehr viel Platz und wir suchen uns einen schönen und gut zugänglichen Platz aus. Beim Buchen am Steg über den QR-Code stellt Tom jedoch fest, dass der Platz nicht buchbar ist…also auf zur Hafenmeisterin, die uns bestätigt: Sie können an jeden Platz im Hafen anlegen, nur nicht an diesem. Es herrscht anscheinend akuter Schildermangel in der Marina, da ein Hinweis am Steg selbst fehlte. Das Umparken scheint uns irgendwie ein bisschen zu verfolgen. Also was hilfts, wir machen die Leinen nochmal los und ziehen die Mariana ohne Motoreinsatz auf den zweiten Platz in der Box. Auch gut.

Mittlerweile haben sich auch die Wolken verzogen und an Bord der Mariana bricht akute Faulheit aus. Wir legen uns ins Cockpit und genießen die Wärme, die Sonne und dass der Wind nicht ins Cockpit weht. Und freuen uns schonmal, denn für den nächsten Tag/Donnerstag Nachmittag hat sich Besuch aus Mainz angesagt.

Am Donnerstag morgen schlafen wir aus und beschließen, wegen des schönen Wetters den für heute eigentlich geplanten Museumsbesuch auf Freitag zu verschieben und erst am Samstag weiterzufahren. Stattdessen wird die Mariana mal wieder innen und außen aufgeräumt, gestaubsaugt und geputzt, die Bettwäsche wird gelüftet, das Cockpit gereinigt und vieles mehr.

Am Nachmittag kommen dann unsere Gäste an Bord und wir verbringen bei Kaffee und Kuchen, gefolgt von einem Besuch in einem überraschend leckeren Seafood-Bistro und einem „Schlaftrunk“ im „Polly Goudvisch“ nahe bei der Marina fröhliche gemeinsame Stunden. Vielen Dank für Euren Besuch, Ihr Beiden!

Den Museumsbesuch wollen wir dann eigentlich am Freitag nachholen und fahren auch bei schönstem Wetter mit der Tram zum Stedelijk Museum. Dort sehen wir, genauso wie bei den anderen Museen in der Nähe, überall lange Menschenschlangen. Überhaupt ist die Innenstadt von Amsterdam zwar überwältigend schön und faszinierend, aber auch ein echter Kulturschock für uns, wir waren ja jetzt wirklich lange fast nur in kleineren Städten oder sehr naturnah unterwegs und sind so viele Menschen um uns herum gar nicht mehr gewöhnt.

Die Kusama-Ausstellung ist ausverkauft und wir beschließen, auch auf die Dauerausstellung im Stedelijk zu verzichten und stattdessen bei dem herrlichen und warmen Spätsommerwetter lieber gemütlich durch die Stadt zu bummeln. Das machen wir dann auch, kehren dabei zwischendurch für ein kleines Mittagessen und einen Kaffee ein, besichtigen den Beginenhof und erledigen zum Schluss noch den Einkauf für das heutige Abendessen und die nächsten Tage.

Am Samstag geht es weiter, durch die vorletzte Schleuse und Brücke, Richtung Markermeer.

Amsterdam