14, Juli 2026 Pont l’Abbé ist einer von diesen Orten in der Bretagne, „den man unbedingt gesehen haben muss“. Also besuchen auch wir dieses Dorf, das weiter oben an dem Fluss liegt, an dessen Mündung unsere Marina ist. Dem Abbé.

Mit dem Fahrrad geht es über „größtenteils flache“ Radwege in einer halben Stunde dorthin. Das prägende Element ist eine mit Häusern bebaute Brücke über den Abbè. Davor befindet sich im Flußbett ein Gezeitenhafen. Schiffe liegen hier mal auf dem trockenen, mal schwimmen sie festgemacht an Bojen.

Der kurze Rundweg führt uns noch an der großen Kirche vorbei, der Stadtkirche Église Notre Dame de Carmes von Pont-l’Abbé, dann sind wir wieder in der Hauptstraße.

Wir radeln auch noch auf die andere Flussseite. Dort befindet sich eine sehr sehenswerte Kirchenruine, St-Jacques de Lambour. Sie ist vor langer Zeit nach einem Aufstand zerstört und als Erinnerung an dieses Ereignis nicht mehr aufgebaut worden. So kann man heute zwischen den Mauern der Kirche unter freiem Himmel umherlaufen. Das sah wirklich außergewöhnlich aus.

St-Jacques de Lambour

Zum Mittagessen gab es übrigens mal wieder Galettes. Und die Crêperie Bigoudène, die wir zufällig entdeckt hatten, war eine ganz besonders authentische und leckere. Da haben wir wirklich Glück gehabt.

Zurück haben wir dann einen anderen, auch von Google vorgeschlagenen Weg genommen. Auch hier war das Wagnis ein voller Erfolg, wir haben quasi die Landschaft nochmal von einer ganz anderen Perspektive sehen können und sind meist auf ruhigen Wegen unterwegs gewesen.

Radtour nach Pont l’Abbé