30. Juli bis 03. August 2026

Wir wollen die Uferlandschaft und die Halbinsel, die den Aber-Wrac’h und den Aber Benoit voneinander trennt und die wir bisher immer nur vom Boot aus gesehen haben, gerne aus der Nähe erkunden.

Wir finden einen schönen kleinen Küstenpfad, den Balade des Anges, der uns direkt an einer großen Bucht mit Austernbänken entlang führt, die bei Ebbe vollständig trocken fällt. Wir waren bisher noch nie so nah dran, und die Bucht ist voll davon. Dabei sehen – und hören – wir auch das erste mal, wie dort gearbeitet wird. Die Säcke mit den Austern liegen auf Gestellen im Gezeitenbereich. Es ist viel Handarbeit in der prallen Sonne dabei: die Züchter müssen die Säcke regelmäßig wenden und schütteln, das Geräusch hat uns fasziniert, vielleicht kann man es im Video trotz Windgeräuschen hören.

Wir beginnen einen Fahrradausflug mit einem leckeren Galette im Restaurant Captain, da die Restaurants hier wieder fast alle um spätestens 14 Uhr schließen und erst um 19 Uhr wieder öffnen. Danach radeln wir los und entdecken einige Hügel und kleine Sträßchen später auf der Suche nach einem guten Aussichtspunkt auf die Felslandschaft am gegenüberliegenden Ufer auf der Landspitze in Kergoz einen kleinen Pfad. Der ist eigentlich auf dem ersten Stück als Privatweg ausgezeichnet, da er aber in die richtige Richtung führt und von vielen Spaziergängern genutzt wird, folgen wir unserer Neugierde und werden, nachdem wir die Fahrräder abgestellt haben, begeistert fündig. Der Pfad führt uns erst zu zu einem traumhaften kleinen Sandstrand und dann über eine Landverbindung zur Île Cézon und zum Fort Cézon, eine alte Verteidigungsanlage, die aktuell wohl für Ausstellungen genutzt wird. Tom prüft schnell in der Nafigations-App, ob wir noch lange genug Niedrigwasser haben, um über die Landverbindung zur Insel zu wandern und trockenen Fußes wieder zurückzukommen, dann laufen wir los und genießen einen faszinierenden Spaziergang und tollen Ausblicke.

Blick auf den Hafen von Kergoz aus

Die restliche Zeit in L‘Aber-Wrac’h verbringen wir entspannt mit einer Wanderung zum gut ausgestatteten Supermarkt in Landéda, um unsere Vorräte aufzustocken, mit Galette und Eis essen im sehr authentischen, aber auch sehr leckeren Imbiss Ty Billig Ar Mor in der Nähe des Hafens, mit Wäsche waschen und Boot mal wieder aufräumen. Wir genießen aus unserem Cockpit heraus wunderschöne Sonnenuntergänge und Frühstücke mit frischem Baguette, das eine Épicerie am Hafen (glücklicherweise) verkauft. Und wir steigen die Stufen zum Sémaphore hinauf, um von dort aus den tollen Ausblick auf die Felsen- und Flusslandschaft zu genießen.

Spaziergänge in L‘Aber-Wrac’h

2 Gedanken zu „Spaziergänge in L‘Aber-Wrac’h

  • 9. August 2026 um 12:47 Uhr
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    Nutella.Es gibt Nutella

    • 9. August 2026 um 21:04 Uhr
      Permalink

      :)))))

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