22. bis 29. Juni 2026 (Delphinbilder und Video sind jetzt online)
Eine Woche kann irgendwie schnell vergehen. Wir hatten im Stadthafen von Audierne einen Stopp eingelegt.




Es musste ein Magen-Darm-Infekt auskuriert werden, über drei Tage hielt uns noch dazu die extreme Hitze in Schach. Wir hatten hier Montag bis Mittwoch um die 39 Grad und nur sehr wenig Wind. Unter diesen Bedingungen heizt sich das Boot mit der Zeit ganz schön auf. Ein bisschen gegensteuern konnten wir mit einem großen Tuch, dass wir über das Deck gespannt hatten, jedoch langfristig mit nur mäßigem Erfolg, nach drei Tagen war unsere Bugkabine eher ein Schwitzkasten. Für das Cockpit haben wir einen Sonnenschirm, der uns zwar vor den Sonnenstrahlen schützte, allerdings auch oft das letzte Lüftchen am Wehen hinderte…..
Wir hatten in den ersten Tagen noch nicht mal einen ausführlichen Erkundungsgang gemacht, erst am Donnerstag sanken die Temperaturen etwas und ließen wieder mehr körperliche Aktivität zu. Wir haben die Zeit genutzt um zu lesen und zu ruhen, mögliche weitere Segelziele zu recherchieren und auch am Blog und den Fotos gearbeitet, allerdings immer nur kurz, soweit das ging ohne dass der PC heiß lief.
Hier kommen Eindrücke von Spaziergängen zu einem Schiffsfriedhof am Fluss und durch Audierne.








Es gibt viel zu entdecken, schmale Pfade zwischen hohen Mauern wollen erkundet werden und immer wieder eröffnen sich überraschende Durchblicke auf verschachtelte Häuser und Gässchen. Auch hier, wie in Douarnenez, blüht es überall, in kleinen schmalen Gärten hinter Häusern oder auf dem kleinsten Stück Erde zwischen Haus und Straße:

















Auch SY Karl mit Silke und Hans verbrachte diese Tage in Audierne, leider führt ihr Weg sie aber nach dieser Woche in eine andere Richtung. Vielen Dank für die schönen und fröhlichen gemeinsamen Stunden!


Den Stromausfall hat Tom ja schon in einem gesonderten Artikel beschrieben, ganz Finistère war davon betroffen.
Am Samstag machten wir einen Ausflug zur Ile de Sein, dazu wird es einen gesonderten Bericht geben.
Am Sonntag verlegten wir uns nachmittags wieder an den Ankerplatz bei St. Evette und erlebten einen bezaubernden Besucher bei der Mariana.




Dieser Besuch so nah an einem ankernden Boot war aus unserer Sicht total ungewöhnlich. Bisher hatten wir nur kleine Tiere gesehen und das nur im offenen Wasser. Dieser hier kam ganz dicht an mehrere Boote heran und hat sich dann auch noch längere Zeit in der Ankerbucht aufgehalten, trotz Motorengeräuschen und Bootsbewegungen.
Es löst bei uns einfach immer wieder tiefe Freude, Fröhlichkeit und Glücksgefühle aus, wenn diese Tiere erscheinen. Er war bestimmt insgesamt 10 Minuten bei uns am Boot, tauchte immer wieder unter dem Bug durch und neben und vor dem Bug wieder auf, ein wirklich großes Exemplar.
Ich hatte Angst ihn zu verscheuchen oder zu bedrängen, daher bin ich nicht zu ihm ins Wasser gegangen….obwohl ich gerne mal mit Delphinen schwimmen würde……

Am Montag ging es weiter, Richtung Concarneau.

Was ein schönes Erlebnis mit dem Delfin ❤️
Wünsche euch weiterhin ganz viele schöne und entspannte Tage auf eurer Tour.
Grüße aus der Heimatlichen Nachbarschaft
Vielen lieben Dank, liebe Belinda, ja das war ganz fantastisch :))
Liebe Grüße aus Concarneau